Baretto

Das Baretto ist einer von diesen kleinen unscheinbaren Läden, in die man kaum zufällig reinkommt. Es wirkt nicht wie ein Restaurant, sondern eher wie eine Mischung aus öffentlichem Gemeinschaftseßraum und Kaffeebar.

Jecks leckeres Essen

Und das ist es irgendwie auch. „Baretto“ bedeutet Happen.[1] Also schnell rein, einen Kaffee bestellen und eines der gar nicht unleckeren Brote[2]. Dann weiter, länger zu verweilen geht nicht. Nicht weil es unangenehm ist, sondern weil es nach Essen, Kaffee und der Zeitung einfach besser ist weiterzugehen.

Schrags leckeres Essen

Es sei denn man holt sich den Besitzer Claudio Canale an den Tisch und läßt sich die Geschichte der Entstehung des Kaffees erzählen, ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie machtlos man gegen bürokratischen Beamtensumpf sein kann. Die Kaffeemarke Trinci, die hier ausgeschenkt wird und etwas ganz besonderes sein soll – ich kann das nicht beurteilen, aber lecker war er auf jeden Fall – spielt dabei auch eine wichtige Rolle.

Leckerer Kaffee

Viel mehr will ich jetzt nicht verraten, geht einfach mal vorbei und probiert den Kuchen aus.

Leckerer Kuchen

Der wird selbstgemacht und wird gern am Gast ausprobiert. Als wir[3] da waren, ist das Experiment auf jeden Fall geglückt. Hingehen sollten alle, die eine gute Geschichte schätzen können und die keinen Platz zum Verweilen suchen, sondern sich einen Energieschub für den Tag abholen wollen.

BarettoWrangelstraße, 10997 Berlin

Innenansicht Baretto

Das Baretto von Innen

Im Podcast erfahrt ihr etwas mehr über das Baretto, seine Herkunft und den Kaffee. Außerdem gibt es einen philosophischen Kurs in die Gefilde der Knirscherschienen und des Nah-Kneipen-Besuches. Im Podcast behauptet jemand, man könne da lange sitzen. Das stimmt auch irgendwie. Noch ein Grund, warum ihr vorbei gehen solltet.

  1. Wenn ich mir das richtig gemerkt habe. []
  2. Die bestimmt irgendwie anders heißen. []
  3. Der Schrag und Jeck. []

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One Response to Baretto

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